Freiheit, Abenteuer, Gemeinschaft.

Der Taunus-Pfadfinder e.V. ist ein kleiner, eigenständiger Pfadfinderbund im Taunus. Sie entstanden 1980 als Gruppe unter der Heliand-Pfadfinderschaft, dessen Geschichte bis ins Jahr 1898 zurück geht. Die Taunus-Pfadfinder haben etwa 160 Mitglieder in 10 Gruppen.

Sie haben Freude an der Natur, genießen ihre Freiheit und erleben Abenteuer auf ihren Fahrten und Lagern überall in der Welt. Ihre Gemeinschaft ist ihnen wichtig, hier übernehmen sie Verantwortung füreinander und lernen nicht immer nur an sich selber zu denken. Sie leben nach den Richtlinien die ihnen vom Gründer der Pfadfinder Lord Robert Baden-Powell vorgegeben wurden. Diese sind auch in ihrer Vereinssatzung verankert.

Sie arbeiten mit dem Prinzip “Jugend führt Jugend” weshalb bei ihnen die Jugendlichen das Sagen haben. Die Jugendlichen planen und organisieren ihre Fahrten und Lager selber und bringen ihre Interessen ein, was wiederum dem Prinzip “learning by doing” zuspielt. Ältere und erfahrenere Mitglieder geben Hilfestellung und Rat. Die Taunus-Pfadfinder möchten die Kinder bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit unterstützen. Hierbei spielt ihre Gemeinschaft eine große Rolle. Vom Jüngsten bis zum Ältesten soll sich jeder vertrauensvoll auf den anderen verlassen können und die Älteren unterstützen dabei immer die Jüngeren.

Als christliche Pfadfinder werden die Taunus-Pfadfinder von der Ev. Gemeinde in Bad Homburg Dornholzhausen unterstützt, die den Platz für das Heim zur Verfügung stellt. Es sind aber alle Glaubensrichtungen und Konfessionen willkommen.

Programm bei den Taunus-Pfadfindern

Ein mal pro Woche findet die Gruppenstunde statt. Inhalte der Gruppenstunde richten sich nach dem Alter und den Interessen der Kinder. Mit zunehmendem Alter organisieren die Kinder ihre Gruppenstunden selber und werden von ihren Gruppenführern unterstützt. In den Gruppenstunden wird auch geplant welche Aktivitäten die Gruppe sonst noch gemeinsam unternehmen möchte und ihre Fahrten und Lager werden geplant. Es wird gespielt, gebastelt, handwerklich gebaut und möglichst viel Zeit draußen mit Gruppenspielen verbracht.

Die Taunus-Pfadfinder besitzen ein Heim mit großem Grundstück und Wald im Hintertaunus. Hier werden neben den Lagern auch Feuerkunde, Naturkunde und Zeltbau gelernt. Das Gelände wird von den Mitgliedern selber organisiert und in Stand gehalten. Dies fördert Verantwortungsgefühl und Pflichtbewusstsein. Die Großfahrten führten die Gruppen schon durch viele Länder: Finnland, Norwegen, Schweden, Italien, Frankreich, Griechenland und USA sind nur einige davon. Bei Großfahrten und Lagern steht natürlich das einfache Leben mit Lagerfeuer, Wandern und leben in Schwarzzelten im Mittelpunkt, aber nicht ausschließlich. Das kennenlernen der anderen Kulturen und Menschen spielt auch eine große Rolle.

Quelle: Youtube.de

Gliederung der Taunus-Pfadfinder

In der Regel beginnt ein Gruppenleben mit der Gründung einer neuen Gruppe für Kinder ab 8 Jahren. In dieser Gruppe bleiben die Mitglieder ihr Pfadfinderleben lang zusammen. Sie durchlaufen gemeinsam die einzelnen Stufen. Sie beginnen als Wölflinge. Mit etwa 12 Jahren können sie Jungpfadfinder werden, mit 16 Jahren Pfadfinder. Das Erreichen der nächsten Stufe wird mit Probenarbeit erlangt. Kinder die später dazustoßen werden in die altersentsprechende Gruppe aufgenommen. Mit 16 Jahren und als Pfadfinder können die Mitglieder dann ihre eigene Wölflingsgruppe gründen und ihre Erfahrungen mit neuen Abenteuern weitergeben.

Neben der Bundes- internen Schulung muss der Gruppenführer auch Kurse zum Erhalt der JuLeiCa besuchen. Nach 3 Jahren Gruppenführersein wird der Pfadfinder in die Franzisknerstufe aufgenommen. Der Name Franziskanerstufe kommt aus dem Ursprung der Taunus-Pfadfinder, Stamm „Franz von Assisi“. Bei den Taunus-Pfadfindern kann jedes Kind Mitglied werden. Sie sind überzeugt, dass der Inhalt des Geldbeutels dabei keine Rolle spielen soll, ob man Pfadfinder sein kann. Deswegen gibt es keinen Mitgliedsbeitrag für aktive Mitgliedschaft. Alle Kinder und Jugendlichen dürfen gratis Pfadfinder werden. Finanziert werden die Taunus-Pfadfinder durch Fördermitglieder, Spenden und Zuschüssen.

Möchtest du mehr über die Taunus-Pfadfinder erfahren?

Dann schau schnell auf der Homepage der Taunus-Pfadfinder unter www.taunuspfadfinder.de vorbei oder besuch Sie einfach bei Facebook – www.facebook.de/taunuspfadfinder – oder direkt auf ihre, Youtube-Channel www.youtube.de/Videonixx. Wir sind uns sicher, der Besuch wird sich lohnen.

Die Pfadfinderverbände im Überblick


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Text/Logo – © Taunus-Pfadfinder e.V.
Titelbild – © Henri – fotolia.com